wandel
1. das Wandeln bedeutet auch neben der Veränderung, langsames gehen. zum Beispiel im Kloster der »Wandelgang«, langsames gehen, spazieren. Und zwar auf kleinem Raum, hin und her. Und dabei lesen. Oder nachdenken.

2. Das Wandel bedeutet im wienerischen Dialekt, eher abwertend bzw. abschätzig gemeint, eine Wand. Aber eine schleißige, eine die nichts aushält, keine tragende Wand, sondern eine die man umlegen, umreißen kann. Damit ein Raum größer wird.

Methodisch angewendet aufs Thema Metamorphosen: durch langsames, nachdenkliches hin- und hergehen, störende Wände abtragen. Aber: wohin mit dem Schutt?